Institut für molekulare Pflanzenbiologie

Backup in ein Rechenzentrum, verbunden mit der Möglichkeit, bei einem Totalausfall über einen virtuellen Backupserverraum faktisch uneingeschränkt weiter arbeiten zu können.

Desaster Recovery as a Service

Dr. Markus Kiess, Administrativer Direktor des Gregor Mendel Instituts für Molekulare Pflanzenbiologie GmbH (GMI) in Wien:​ “​Stellen sie sich vor, Ihr ganzer Serverraum mit all der Hardware wird durch eine Katastrophe zerstört und unser Forschungsinstitut würde damit handlungsunfähig. Spätestens zu diesem Zeitpunkt möchte man auf seinen Backupserverraum zurückgreifen und alle IT-Services in gewohnter Weise so schnell wie möglich wieder verwenden. Aber einen ganzen Serverraum mit Hardware für einen unwahrscheinlichen Fall andauernd zu betreiben, ist natürlich eine hohe finanzielle Last.​

Die Lösung für uns war das “Desaster Recovery as a Service” Produkt der n4b. Damit konnten wir nicht nur ein tägliches Backup all unserer IT-Services und Daten in ein professionelles Rechenzentrum abdecken, sondern haben dadurch die Möglichkeit, alle bestehenden lokalen Server in der Azure Cloud zu aktivieren. Bei einem Totalausfall unserer IT-Infrastruktur würde über diesen virtuellen Backupserverraum das Institut praktisch uneingeschränkt weiter arbeiten können. Und dies zu einem Bruchteil der Kosten eines physischen Serverraums.​”

 

Herausforderung

Das GMI musste vor einigen Jahren den Back-up Serverraum im 12. Bezirk aufgeben. Bei der Suche nach Alternativen und dem Abwägen der Kosten wurde die Entscheidung für eine virtuelle Abbildung des Serverraumes auf Basis der Azure Services gefällt. Die Synchronisation der bemerkenswerten Menge von über einem halben Petabyte an wissenschaftlichen Daten stellte eine zusätzliche Herausforderung dar.

 

Unsere Lösung

Zusammen mit den Spezialisten von Microsoft wurde ein über VPN-Services verbundenes virtuelles Netzwerk in Azure etabliert. Auf der “On Premise” Seite wurden alle zentralen IT-Services virtualisiert und sämtliche vorhandenen virtuellen Maschinen von VMWare auf Hyper-V migriert, mit zusätzlich massiver Einsparung bei den Lizenzkosten. Danach wurde das Backupsystem dermaßen abgebildet, dass täglich ein Klon jeder virtuellen Maschine nach Azure repliziert wurde, um dort, bei Ausfall eines oder mehrerer Serversysteme, die Funktionen in kürzester Zeit übernehmen zu können.​